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Baubranche nieder zu liegen? Drucken E-Mail
ImageGlaubt man derTages- und Wirtschaftspresse, scheint die gesamte Baubranche danieder zu liegen. Jeden Tag können wir neue Hiobsbotschaften lesen: von re­kordverdächtigen Konkurszahlen bis hin zur Entlas­sung, pardon, Freisetzung von Tausenden von Ar­beitskräften. Dazu kommt noch die allgemein schlechte Arbeitsmarktlage mit auf unabsehbare Zeit steigenden Arbeitslosenzahlen. Kein gutes Klima soll­te man meinen, für die Verwirklichung des Wunsches nach den eigenen vier Wänden. Betrachten wir den reinen Wohnbau, sieht die Läge schon besser aus.

Der Wunsch nach den eigenen vier Wänden ist in Deutschland, West wie Ost, ungebrochen. Wir haben im europäischen Vergleich eine äußerst niedrige Eigentumsquote, die Zinsen sind niedrig wie lange nicht mehr und die Baupreise sehr verhalten. Alles in allem also günstige Rahmenbedingungen für Sauwillige. Die Fertighausbranche jedenfalls ist optimistisch. Ende März hat das fusionierte Unternehmen Bien Zenker in Schluchten sein neues Werk eingeweiht, und vor wenigen Wochen nahm ExNorm in Steinheim auf der Schwäbischen Alb die nach eigenen Angaben modernste Fertighausproduktionshalle mit einer Jahres­kapazität von bis zu 2000 Häusern in Betrieb. Auch die restliche Branche der Hersteller von schlüsselfer­tigen Ein- und Zweifamilienhäuser blickt unisono optimistisch in die Zukunft.

 
Letzte Aktualisierung ( Samstag, 29. Dezember 2007 )
 
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